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Willkommen auf der Webseite des Deutschen Dachverbandes für Qigong und Taijiquan e.V. (DDQT)
Die Interessenvertretung für Qigong und Taijiquan in Deutschland

Gegründet am 11. September 2003, mit Sitz in Göttingen
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Taijiquan & Qigong

Taijiquan und Qigong sind aus China stammende Methoden der Bewegungskunst, deren Ausübung die Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung enthalten und in sich Aspekte der Meditation, der Gesundheit und der Selbstverteidigung bzw. Kampfkunst vereinen. Zwischen Qigong und Taijiquan gibt es fließende Übergänge. Beide Methoden finden auch Anwendung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), wobei das Qigong häufig enger mit der TCM verbunden ist.

Gemeinsam ist beiden, dass sie sich vor dem Hintergrund der östlichen Philosophie und Tradition entwickelt haben. Die gesammelten Erfahrungen aus den Übungssystemen Taijiquan und Qigong haben sich in den klassischen Schriften des Taijiquan und den klassischen Schriften der TCM niedergeschlagen, sie stellen den philosophischen und theoretischen Gehalt des Taijiquan und des Qigong dar.

Beide Bewegungssysteme verstehen sich als Wege der Lebenspflege bzw. als Übungswege, die geistige/seelische und körperliche Aspekte des menschlichen Lebens in Einklang bringen. Dazu gehört, dass möglichst täglich das Übungsgut entsprechend den individuellen Möglichkeiten geübt und gepflegt wird. Das führt zu der Einsicht, dass das Üben und damit das Leben ein lebenslanger Lernprozess ist, der dann zu immer weiteren Erkenntnissen führen kann.

Um eine Integration von Taijiquan und Qigong in unseren Kulturkreis und Alltag zu ermöglichen, werden die Theorie und das Übungsgut der Übungssysteme in der Ausbildung nach den Qualitätsrichtlinien des DDQT vor dem Hintergrund der westlichen Tradition und Philosophie reflektiert. Hierbei werden insbesondere künstlerische und gesundheits-, bewegungs- und sportwissenschaftliche Aspekte berücksichtigt. Östliches Übungsgut wird so vor dem westlichen Gedanken einer umfassenden Gesundheitsförderung (Salutogenesetheorie) leichter verständlich, wenn auch physiologische, neurobiologische und psychologische Erklärungsmodelle (wie zum Beispiel: Bewegungskoordination, Hirnorganisation, sensorisches Lernen, Wahrnehmungspsychologie, Bedingungen für Krisenfestigkeit etc.) für das im Taijiquan und Qigong Gelernte herangezogen werden. Diese Erklärungsmodelle können viele Wirkweisen, Lernmöglichkeiten und -erfolge der Übungswege Taijiquan und Qigong auch den öffentlichen und halböffentlichen Institutionen und westlichen Schülern leichter verständlich machen.

 

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